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Basilikata

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 Elena Fucci  Basilisco  vulture  


ÜBER DIE BASILIKATA


 

Die Region „an der Stiefelsohle Italiens“ zählt mit 10.848 Hektar Rebfläche zu den kleinsten Italiens. Der Weinbau lässt sich bis zu den Phöniziern zurückverfolgen. Die Römer nannten damals das Land Lucania und dieser Name ist neben Basilikata auch heute gebräuchlich. Basilikata leitet sich vom byzantzinischen „basilikos“ ab, was im 9. und 10. Jahrhundert eine Bezeichnung für die dortigen Provinzfürsten war. Das etwas trostlose, gebirgige Hochland besteht in erster Linie aus Sedimentgestein (Lehm, Kalkstein und Sandstein) und wird von zahlreichen Wasserläufen durchflossen. Die Weingärten sind in unzählige oft nicht einmal eine Hektar grosse Lagen zersplittert. Der grösste Teil liegt im Osten bei Matera in Flusstälern und in der Küstenebene des Ionischen Meeres um Metaponto. Im 6. Jahrhundert v. Chr. pflanzten die Griechen hier den Vorfahren der heute dominierenden roten Rebsorte Aglianico an, weitere wichtige rote Sorten sind Aleatico, Bombino Nero, Ciliegiolo, Malvasia Nera und Sangiovese. Die wichtigsten weissen Sorten sind Asprinio, Bombino Bianco, Fiano, Moscato Bianco und Trebbiano. Die einzige DOC-Zone ist Aglianico del Vulture im äussersten Norden der Region an der Grenze zu Kampanien. Aglianico ist die dominierende Rebsorte und zeigt unterschiedliche Ausprägungen, von jungen, fruchtbetonten Rotweinen bis zum vecchio, der mindestens drei Jahre reifen muss. Der Produktions-Anteil der DOC-Zone macht nur etwa vier Prozent aus. Relativ jung sind die beiden IGT-Marken Grottino di Roccanova und Lucania.